Forlì
Wine · PGI · 30 Gemeinden
Das seit 1999 geschützte Weinbaugebiet Forlì (IGT) in der Emilia-Romagna umfasst dreißig Gemeinden, darunter Bertinoro und Cesena. Das Regelwerk dieser Denomination zeichnet sich durch eine präzise Staffelung der Erträge aus, die sich deutlich von Nachbarregionen abhebt: Während die allgemeine Höchstgrenze 26,0 Tonnen pro Hektar beträgt, gelten für einzelne Rebsorten extrem restriktive Limits. So ist die Ernte der roten Rebsorte Centesimino streng auf nur 15 Tonnen pro Hektar begrenzt, um eine hohe Konzentration zu erzwingen, während Erzeuger bei Sorten wie Trebbiano bis zu 29 Tonnen einbringen dürfen. Für die Assemblage erlaubt die Vorschrift zudem die Beimischung von bis zu 15 Prozent Traubenmost oder Wein aus angrenzenden Gebieten.
Die Fakten
- Farbe
- mehr oder weniger intensives Rubinrot (Rot); mehr oder weniger intensives Strohgelb (Weiß); Rosé mit verschiedenen Intensitäten und Nuancen (Rosé)
- Geschmack
- trocken bis süß, von guter Geschmeidigkeit und angemessener Säure (Rot); trocken bis süß, mineralisch (Weiß); trocken bis süß, von angemessener Geschmeidigkeit und Frische, mineralisch (Rosé)
- Konsortium
- Consorzio Vini di Romagna →
Die Erzeuger 0
Häufige Fragen
- Wo wird Forlì erzeugt?
- Forlì wird in 30 Gemeinden in Emilia-Romagna in Italien erzeugt: Bagno di Romagna, Bertinoro, Borghi, Castrocaro Terme e Terra del Sole und weitere.
- Aus welcher Rebsorte wird Forlì gemacht?
- Forlì wird aus Sangiovese, Trebbiano (Romagnolo e/o Toscano), Famoso, Centesimino, Uva Longanesi, Fortana, Ancellotta, Cabernet Sauvignon, Merlot, Sauvignon erzeugt.
- Was ist der Mindestalkoholgehalt von Forlì?
- Der Mindestalkoholgehalt von Forlì beträgt 8.5% vol.
- Was bedeutet IGT?
- IGT (Indicazione Geografica Tipica) kennzeichnet Weine, die für ein größeres geografisches Gebiet typisch sind, mit flexibleren Regeln als DOC/DOCG.